Officially on the road now

Ihr Lieben!

Bin grad nach 14 Stunden Greyhoundfahrt in Byron Bay angekommen. Die Fahrt war weniger schlimm als erwartet, hab eigentlich nur gepennt, nachdem ich am Samstag Abend den Abschied von Sydney mehr als heftig gefeiert hatte. Waren mit dem halben Hostel aus, hatten viel Spass, aber definitiv zu viel Alkohol. War den Sonntag ueber tot, hab mich aber noch auf den Sydney Tower geschleppt, der war aber enttaeuschend.

Samstag war ich nochmal bei Annette in Newtown und wir waren brunchen, abends sah ich die Australierin, Justine, wir waren am Coogee Beach in ner schicken Bar was trinken (wollten eigentlich Abendessen gehen, sind dann aber doch nur in ne Bar. Na ja, trinken ohne Abendbrot war ne schlechte Idee). Sind dann noch in ihre WG und haben da mit 8 Australiern gechillt, das war sehr nett. Und mir wurde ein britischer (!!) Akzent bescheinigt (neben dem Deutschen natuerlich), was mich total wundert, da ich ja nur mal in Amerika war und ich frag mich, obs daran liegt, dass ich wenn ich hier mit native Speakern spreche, nur mit Englaender rede. Egal. Justine hat mich dann zum Hostel gebracht und dann waren wir eben feiern.

Ja. also Byron Bay ist nach Sydney natuerlich ein Kaff.Sierht eim bisschen aus wie ein spanischer Strandort, aber ich war noch nicht am Meer und hab auch noch nicht viel gesehen, weil ich gleich ins Netz bin nach dem Einchecken, um meinen Greyhound und Flug fuer naechste Woche zu buchen. Das Netz ist hier manchmal eigenwillig und es ging gestern nicht. Werde aber gleich mal zum Most Easterly Point wandern und mir vielleicht ein Surfbrett leihen, wenn ich mich traue...Ansonsten ueberlege ich morgen einen tagestrip nach Nimbim zu machen, so ne Hippiestadt hiers ums Eck (1 Stunde entfernt, man veraendert hier die Einstellung zu Entfernungen recht schnell). Hab im Bus mal den Reisefueher von kaa aufmerksam sutdiert und gemerkt, dass ich doch noch einiges von Melbourne aus uebers WE machern kann. Grad was Natur und Nationalparks angeht, was mich ja fast noch mehr beeindruckt als Staedte, denn da hab ich mit Sydney und Melbourne die must sees ja ohnehin.

Mejn Hostel hier ist ein YHA (Youth Hostel Australia), das ist so ne Kette wie der Jugenherbergsverband und die sind recht modern. haben ein Pool, Klimanlage und alles ist recht organisiert. Also heute Abend ist z.B BBQ am Pool. Da lern ich sicher schnell Leute kennen, da mach  ich mir keien Sorgen. Aber ich mach mir erstaunlicherweise grad sehr wenig Sorgen. Als wir nach Byron Bay einfuhren, viel mir ein, dass ich keine Ahnung hab, wo das Hostel ist. Frueher haette ich mir Adresse und Telefonnumer und Buchungsnummer rausgeschrieben. So hab ich erstmal am Bushalteplatz gefragt und nateurlich konnte mir jemand sagen, wos war. Waer halt sonst ins Netz gegangen, dass kann man hier ueberall. Wewiss gar nicht, wie man frueher gebackpackt ist, bevor man sich alles selber am Netz gebucht hat. Na ja, wie gesagt, bin grad total entspannt und hab mir gedacht, dass es auch irgendwie ein cooles gefuehl ist, kein "zu hause" zu haben und alles, was man braucht auf dem Ruecken rumzutragen. So frei! Hab das ja am Anfang ein wenig als bedrohung gefunden und permanent angst gehabt, dass man mir meine Habseligkeiten klaut, aber langsam wandelt sich meine Einstellung. Schade, dass ich nur noch zwei Wochen reise. Bekomm grad richtig Lust auf dieses Leben. Im Nachhinein hat sich auch mal wieder bewahrtheitet, dass alles kommt, wie es kommen soll und Eva's Backpackeer, war ideal um anzukommen, eben weil es so klein und familiaer war. Das brauchte ich fuer den Anfang. Und heute finde ich es sogar ganz cool, mal wieder allein zu sein und mal zu schauen, wo es mich gleich hinverschlaegt. Wenn ich diesen Leuchtrum am oestliuchesten Punkt gefunden hab (2 Stunden Spaziergang steht im Reisefueher, aber die Zeitangaben kann man meist halbieren), dann jogg ich da morgen mal hin. Hab jetzt grad wieder viel ueber giftige Schlangen gelesen und von der Australierin erfahren, wie man sich verhaelt, wenn man eine trifft. Mir wird im Nachhinein ganz uebel, wenn ich ueberlege, dass wir beim Surfcamp, immer wenn wir mal mussten beim Surfen (man kann ja nicht in den Wetsuit pullern) uns in die Buesche des nationalparks schlagen und aus dem Anzug schaelen mussten. Und da ist wohl alles voller Schlangen und 80% aller Schlangen in Australien sind giftig. Es gibt auch so ein Reisebuch "Fruehstueck mit Kanguruehs", was total lustig ueber die Absonderlichkeiten der Australischen Kultur und so erzaehlt, aber das soll man angeblich hinterher lesen, weil man sonst nur angst vor allen Tieren hat...

Mein Zimmer hier ist voll ordentlich, das hab ich noch nie gehabt hier. Sehr suess. Und ich hab ne Leiter!! Klingt doof, aber irgendwie hab ich bis jetzt immer oben geschlafen und nie ne Leiter gehabt. Erstens ist es alkoholisiert total schwer da hochzuklettern und beim Surfcamp, nach 4 Surfen war es der Horror. Denn eine der Hauptbewegung beim Surfen ist ja so eine Arte Liegestuetz, wenn man sich hochdrueckt...Oh man, ich werde alt

So, ich erkunde mal die Stadt und verbleibe mit besten Gruessen und in freudiger Erwartung eines persoenlichen Kontakts mit euch. hab so ne Karte jetzt, wo ich fuer 1 cent die Minute aus Festnetz anrufen kann. Also wenn ich ihr mir eure Festnetznummern schickt (die hab ich nicht auf dem australischen Handy), dann versuch ich nach und nach mal euch alle persoenlich an die Strippe zu bekommen. Spaetestens dann so ab 16.2 in Melbourne, wenn ich wieder "Alltag" hab.

 Kuesschen aus Uebersee!
Tina

1 Kommentar 2.2.09 01:59, kommentieren

Strandgefluester

So, ich schon wieder Muss nachholen....

Hatte heute einen tollen Tag in Manly. Sind mit etwa 10 Leuten mit der Faehre rueber gefahren, haben uns Sushi (so guenstig hier!!) geholt und an den Strand gelegt. Bin dann nach 2 Stunden Shoppen gegangen und hab einen tollen weissen Bikini (bin sooo krass braun grad....), zwei Sommerkleider und zwei T Shirts im Summer Sale erstanden - Byron Bay kann kommen!! Alle haben einen Sonnenbrand, nur ich nicht, da ich shoppen war

Waren dann noch mit 4 Leuten cool Steak essen mit Meerblick in einem tollen Restaurant und sind grad dann in der Daemmerung mit der Fahere zurueck und heim gelaufen. Gleich chillen wir vorm Hostel, aber ich hab grad erstmal die Jugenherberge in Byron Bay reserviert. Defintiv Time to move on!!!

Hatten am Strand tolle, tiefgruendige Gespraeche ueber das Reisen an sich. Tat sehr gut. Alle, die dabei waren, waren an unterschiedlichen Punkten ihres Work and Travel Jahres oder ihrer Weltreise. Eine fliegt naechste Woche heim, einer kam gestern an, eine ist wie ich 2 Wochen hier  und der Rest ungefaher schon ein halbes Jahr. Haben sehr ehrlich ueber die Veraenderung und die Gefuehle, die man auf so einer Reise hat gesrpochen und es tat gut. Alle fuehren Tagebuch und alle sagen, die ersten zwei Wochen waren der Horror (bei mir eigentlich nicht, kurze Tiefs hat man ja immer) und es sei so lustig, nun zu lesen, wie man sich direkt nach der Ankunft fuehlte. Alle sagen, dass man eben extrem dazu gezwungen wird, sich mit vielen Dingen und sich selber auseinander zu setzen und eine Weltreise nicht 365 Jahre gute Laune, sondern auch viele Zweifel. Aengste und Einsamkeit bedeuten, da es immer drauf ankommt, was fuer Leute man trifft etc. Und dass einem natuerlich die Bestanedigkeit fehlt, so sehr man auch die Herausforderung sucht. War erstaunlich, dass auch die in meinen Augen relaxtesten und geborensten Traveller oft Aengste habenoder Probleme haben, zu planen etc. Ich hab ja im Moment so sehr das Gefuehl, dass ich egal was ich mache, das Falsche machen werde und dass meine weitere Planung so sehr ueber mein weiteres Schiksal entscheidet, da davon abhanegt, wen ich treffe etc. Und das geht anderen anscheinend genauso. Eine sagt, sie sei immer dann weitergereist, wenn sie gemerkt hat,dass sie sich ein Nest gebaut hat, um sich dann selber herauszufordern. Einer meinte, wenn man ein Jahr erumreist, dann bleibt man auch mal 1-2 Monate am selben Ort, um anzukommen, man kann nicht jeden tag nur Ausfluege machen und neues Erleben und man will auch mal die selben Leute laenger sehn, um ueber die Smalltalkebene hinauszukommen. Aber mit manchen hat man das ja auch sofort. Hatte gestern im Meer beim Surfen noch sehr gute Gespraeche (unterbrochen von: Welle!!!), die ich dann abends weiter gefuehrt habe, auch mit einem, denich erst ein paar Stunden kannte und wir haben gleich recht intensiv ueber das Leben ans sich gesprochen. Und jeder sagt auch, dass man sich in jedem Hostel selbst neu erlebt, sich einerseits schnell wieder in seine ueblichen soziale Rolle einfindet, aber auch veraendert. Ich hab heute gemerkt, dass es definitv Zeit ist, weiterzureisen und mein Sydney "Nest" zu verlassen. Hab schon wieder sozialen Stress (geh morgen mit Annette zum Cricket, da hab ich auch Lust drauf, will laufen und abends "muss" ich Justine sehen und weiss, dass ich Australier sehen sollte, will aber eigentlich aus diversen Greunden mit den Hostelleuten weggehen..und das nervt mich) und mach mich zu sehr von Leuten abhaenig. Ich plan jetzt wieder mein Ding und muss Verantwortung fuer mich uebernehmen. Hab nachdem ich meinen anfaneglichen Planungseifer abgelegt hab, ja so sehr drauf gewartet, dass mich jemand mitreisst, nun weiss ich, ich muss selber was tun und jede Entscheidung wird richtig sein, weil ich mit jeder Entscheidung etwas lernen darf und werde. Alles kommt, wie es kommen soll und Evelyin, die am Mittwoch heimfliegt, sagt, dass man zu jedem Zeitpunkt von so einer Reise die Menschen und die Entscheidungen trifft, die man treffen soll.... Ihr seht, bin heute etwas esoterisch drauf, aber na ja, ist wohl die "Identitaetssuche in der Ferne", die ich hier grad erlebe.

So, Hostel ist reserviert (mach ich grad Parallel) und Greyhound (14 stunden...) auch rausgesucht. Am Montag frueh bin ich in Byron Bay bis Mittwoch. Fahr dann nach Brisbane, Rebecca sehen und will morgen dann ne 3 Tage Fraser Island Tour buchen...mal schauen, ob es klappt. Es geht also weiter....

 Ich geh jetzt duschen und dann ein bisschen feiern!

Ich umarm euch alle!!!

1 Kommentar 30.1.09 12:01, kommentieren

Tina ist black and blue all over and has been taught to be cool

Ja, ja, das ist naemlich was "surfing is all about": Viel Surfen, viel Schlafen, viel Essen und "cool sein". Bin wieder zurueck in Sydney und es hat sie wie "nach hause kommen" angefuehlt. Bin grad im Internetcafe, weil ich den PC bei Annette lassen will. Muss auch mal zwei Wochen ohne gehen. Man muss nur alles Online buchen und nateurlich auch mal Post beantworten, lesen und bloggen  Aber Interncafe kostet nur ein Euro die Stunde und die Rechner sind echt schnell!

Das Camp war sehr lustig, richtige Sportferien. 4 Stunden auf dem (im) Wasser schlauchen herrlich, hab jede Nacht 10 Stunden geschlafen wie ein Baby und zwischen den Stunden auch noch Mittagsschlaf in meinem schwankenenden Bett gehalten (man fuehlt die Wellen dann immer noch). Herrlich! Fuehl mich wie neu. Hab mit 5 sehr netten Schwedinnen zusammen gewohnt und leider waren alle in dem Camp unter 20. Sogar der Campleader war erst 23. Ein Australier aus Canberra war da, der war mit Mitte 40 und konnte auch nicht surfen, weil Canberra ja im Landesinneren liegt und seine Eltern keine Sportmenschen waren. Hab viel mit ihm geredet, weil er wenigstens native speaker war (hab das gefuehl, wenn ich nur mit Auslaendern rede, wird mein Englisch immer schlechter statt besser) und viel ueber Australien wusste, aber auch schon durch Europa gereist ist. Ansonsten lag der Focus echt auf dem Sport. Sind zweimal morgens um acht und einmal sogar schon um sechs gesurft. Ist echt ne Ueberwindung, direkt nach dem Aufstehen in einen nassen "Wetty" zu krabbeln und ins Meer zu gehen. Zumal wir die ersten 2 Tage regen hatten und es echt kalt war. Bilder gibts uebringens hier:

 http://www.facebook.com/album.php?aid=87053&l=88ae5&id=697002577

 Das Camp war sehr schoen sauber, in einem Nationalpark gelegen und wir mussten immer so einen knappen Kilometer ans Meer laufen, aber das war ok. Dafuer waren echt nur wir an diesem Strand. Essen war ok, was mich nur richtig genervt hat, ist, dass es kein Wasser zu kaufen oder so gab und man nur Tab/Water trinken musste und das schmeckt sooo widerlich nach Chlor, bah!! Und loeslicher Kaffee in hei-em Chlorwasser ist morgens, wenn es regnet und einem kalt ist, auch nicht der Hit!! Ansonsten waren die Duschen und so aber nagelneu, echt schoen!


Surfen...also man lernt es recht schnell. Nach spaetestens 2 Stunden steht man wirklich das erste Mal auf einer Welle und es fuehlt sich irre an!! Am Anfang laesst man sich von den Wellen eher Anspuelen, aber irgendwann kann man auch ein bisschen lenken und beschleunigen und so. Macht echt Spass, ist aber irre anstrengend, weil es einen auch oft genug zerlegt. Wellen kommen ja immer in "Sets", also mehrere auf einmal, dazwischen ist ein "lull", da kommt nichts. Da haengt man dann rum, quatscht und ploetzlich: Welle!!! Dannn paddeln alle los wie bekloppt, denn man muss ungefaher so schnell sein wie die Welle, wenn sie einen erwischt, dann nochmal Gas geben und dann schiebt sie einen. Wenn man zu langsam ist, dann ueberholt sie einen. Wenn ein Surfleher da ist und einen in die Welle schubst, klappt es immer und super, aber selber ist es echt schwer. Zu mal ich ja nicht kraulen kann. man paddelt sich tot und kommt nicht vom Fleck. Also ich zumindest. Aber es ist echt extrems Rueckenfitnessprogramm.....was sagt ich: Fuer alles!! Hatte vor allem in den Zehen (!!) Muskelkater, vom Aufstehen und durch den Sand Boards tragen. Wenn dann alle so chillen und dann ploetzich in einer Linie nach der Welle jagen,ist es schon irre, wenn man dann einer der paar Wenigen ist, die sie erwischt. Man ist aber arg wetterabhaenig. Hatten erst Regen und es war kalt, gab aber tolle Wellen und spater nur solche, die einem die nase des Surfbretts nach unten druecken und man "nosediving" macht. Das ist echt ermuedend, wenn du 2 Stunden lang, alle 2 Minuten richtig fies von der Welle zerlegt wirst (mein Bikini ist auch trotz Wetsuit im Eimer, denn ich hab soo viel Sand zwischen den Schichten, dass er aussiweht wie Sandpapier...aber jezt hab ich einen Grund im Roxy Summer Sale zuzusclagen, geh gleich mal gucken...). Hatten auch so doll Wind spaeter, dass man kaum was sah, weil immer so viel Gischt in der Luft war. mein gesicht brannte wie feuer und abends hatte ich eingebrannte weisse Falten um die Augen Trotz Sunblocker im gesicht. Wir hatten ja lange Anzuege und im Gesicht so ne Art "Make-up" Sunblocker, wenn wir wollten.  

Abends haben wir spaetenstens um zehn gepennt...man ist echt tot! Ein Tag waren wir alle Sonneunteergang schauen und im Fischerpub, total haesslich und nur wir dort. War aber ganz lustig, ist ja immer nett, mit Leuten aus anderen Laendern zu reden. Wusstet ihr z.B dass es Schwedisch-Finnland gibt? Hatte eine Finnin im Zimmer, die nur schwedisch sprach, auch auf einer schwedischen Schule war, aber Finnin ist. Ist ws wie die franzoesische Schweiz oder so. Aber nach einem Bier war ich um zehn auch wieder muede. Hab lang mit einem Australier gesprochen, der 10 Jahre in Deutschland gelebt hat (er war mit einer deutschen verheiratet, haben auf meinen Wunsch hin aber englisch gesprochen und ich hab ihn ein bisschen als Woerterbruch missbraucht, was so Wendungen und so angeht) und er meinte, als er aus Deutschland zurueck kam, hat er doppelt so schnell gearbeitet wie ein Durchschnittsaustralier...und sein Chef haette gesagt "Hey, mach dich mal locker!!" Haben dann ueber meine Plaene gesprochen und er sagte immer, ich sol nicht sagen " ich muss..." sondern "ich moechte..." und er hat ja recht. Er will auch noch Byron Bay und hat mir angeboten, mich in seinem Camper mitzunehmen und gleich gelacht, als er mein Gesicht gesehen hatte, weil er meinte, ich sei jetzt auch typisch deutsch, dass ich denken wuerde, wie man jemand fremden einladen kann und dass er bestimmt was wollen wuerde oder so und er meitne, keine Sorge, Asutralier waeren einfach nett und wuerden sich auf den langen Strecken ueber Gesellschaft freuen und weder was erwarten, noch was vorhaben, sondern sie seien einfach so und ich koennte ja einfach drueber nachdenken. Aber das hat sich dann auch wieder verloren.

 Ja, ansonsten waren die Surfleher echt extrem anstrengend, benahmen sich wie Pupertierende auf Klassenfahrt. Mein "Ken" war echt noch nett dabei, aber die anderen fanden sich a) soooo geil und b) waren sie echt laestig. Also, wenn man direkt nachm Aufstehen mit der SuperSooker (diese Wasserpistole halt) Wasser ins gesicht bekommt, sobald mein sein Zimmer verlaesst und staendig ne Frisbee an den Kopf geworfen bekommt unter Gelaechter, ist das laestig, aber wenn einen einer im Wasser ploetlich mit versteinertem gesicht anschaut und sagt, "Scheisse, bleib ganz ruhig liegen, da ist ein hai", dann ist das NICHT LUSTIG!!! Aber angeblich gabs da keine. Fuehlte mich dennoch sehr alt in den Camp und musste mir gestern von einem Abiturienten anhoeren, dass Leute, die mit ueber 25 reisen ja auch meistens komisch seien oder ne Lebenskrise haetten. Stimmt zum Teil auch. Die um die 30 haben meist ne lange Beziehung beendet von der sich dachte, sie sei fuer immer und dann reisen sie erstmal um die Welt...aber z.b die Englaender nehmen fast alle zwischen Schule und Uni einen Reisebreak. Ist immer mehr in Mode. Und wnn mein Euro verdient ist australien auch echt guenstig!! Ok, fuer die Englaender jetzt gerade nicht, aber fuer den Rest Europas

Sind abends immer auf so nem Coolen Trampolin gehuepft, das war soo lustig. Bis die Surflehrer kamen und ihre Show abziehen mussten, war echt so Klischeehaft!!

 Aber waren echt ein paar coole Tage. Haben dann nach unserer Rpckkehr gestern in so nem fiesen Backpackerschuppen gefeiert und als ich dann um 1 Uhr mit meine, Rucksack im "Evas" anwankte, war es wie heim kommen. Da lag schon ein Umschlag mit meinem Schluesseln und "Welcome Back, Tina " drauf. War dann heute frueh erstmal einkaufen, hab in der Kueche mit den ganzen Leuten geschwatzt und fahr nun mit ner Gruppe an den Strand. Bin immer noch so unschluessig, weil es in Sydney noch so vuiel zu sehen und zu tun gibt. Will auch die freundliche Australierin nochmal sehen, die will mich mit zu Australiern schleppen, dann ist eine aus Koeln grad hier, dann natuerlich Annette sehen und bis Montag ist meine alte "Hostel Clique" auch noch hier. Aber ich denke, ich nehmen Sonntag Abend den Overnight Greyhound nach Byron Bay. Jawoll.

 So, ich haeng mal meine Waesche auf (mensch, als wuerde ich hier richtig leben...) und fahr dann nach Manly. Will dort auch dann surfen, hab aber ein bisschen angst, weil es ja so regeln gibt (welche Welle wem gehoert. da man nur einen Surfer pro Welle hat) und richtige Surfer echt richtig sauer werden, wenn man ihnen aus versehen die Welle klaut. Ausserdems hats dort richtige ferste Hartboards. Mal sehen. Aber Manly ist angeblich gut, am famous Bondi Beach soll man einen Helm und ein Messer mitnehmen, da dort jeder einfach irgendwie surft und es sau gefaehrlich ist... Mal sehen.

 So, lasst was von euch hoeren, vermisse euch naemlich echt tuechtig!! Hab kein Heimweh, wuerde jetzt ums verrecken nicht in Koeln sein wollen, aber ich hab "Freunde-weh" - ihr fehlt mir echt!! Also lasst mich ein bisschen an eurem Leben teilhaben!!

Ich druecke euch und bin die Tage wieder oefter am PC, muss ja Fluege und Hostels und Busse buchen...

 Ich drueck euch aus der Ferne!!!

Eure

Tina

 

30.1.09 01:28, kommentieren

Es geht los!

So, ab heute Abend bin ich wirklich ein „Backpacker“. Fahre mit Annette gleich zu „Watsons Bay“ und wir gehen dort in ein berühmtes Fischrestaurant und abends bring ich den Koffer (und den Laptop) zu ihr, morgen um sieben geht’s ins Surfcamp. Freu mich schon! Viele haben das gemacht und waren begeistert! Bin auch echt froh, meinen Koffer loszuwerden, empfinde ihn als Ballast. Oh weh, vielleicht sollte ich in Byron Bay doch in das alternative Hippie-Kiffer-Camp gehen, von denen mir einige erzählt haben. Aber besser nicht. Der eine, die da war, war es dann doch zu öko, aber hier im Hostel sind ja eh eher andere Backpacker hab ich so langsam gemerkt (hab ja noch keine Vergleichsmöglichkeit) Um mich rum sitzen sie hier mit Macs, haben ihr Iphone dabei und eigentlich wollte ich heute mit 2 Mädels zur Maniküre/ Pediküre. Ist wie in den USA nämlich saubillig hier!
Meine weitere Reise Planung hab ich jetzt auf Freitag vertagt. Hoffe immer noch, im Surfcamp Leute zu treffen, die sagen, dass sie die Küste hochfahren und ich ein Stück mitfahren kann oder so. Hab erst mal bis Samstag gebucht (hier im Hostel), ist ganz cool, wenn man wieder kommt, kann man auch nachts einchecken (komme ja am Hbf am Donnerstag an und da ist gleich Party), ich hab hier den Türcode und dann hängt dann an einem versteckten Ort der Schlüssel für mich. Schön. Ich mag „heim kommen“. Und hab grad auch festgestellt, dass Laura, eine sehr nette Schweizerin von Fr auf Sa auch nochmal hier ist, bevor sie weiter fliegt (Weltreise). Cool! Ist eh so schön familiär hier geworden. Sprech leider immer weniger englisch, aber dafür kennt man alle, kocht zusammen, trifft sich zum Frühstücken und so. Sowas brauch ich ja immer, um mich wohl zu fühlen.


Heute ist es viel kühler, man kann wieder atmen. War gestern mit Evelyn aus der Schweiz und Alex aus München im Zoo sind wir gestern fast gestorben vor Hitze. Über 40 Grad! Die Viecher hingen auch nur rum. Aber die Ausblicke sind der Wahnsinn, weil man mit der Fähre rüberfährt und Koalas sind soo süß. Wir kamen aber 10 Minuten zu spät zum Fotopunkt, wo man sie hätte anfassen können. Wollten dann eigentlich noch nach Manly fahre, aber meine backpacker Freunde müssen ja alle 5 Minuten ne Zigarettenpause machen und so haben wir die eine Fähre um 3 Min verpasst (man guckt ja erst hinterher, wann sie fährt…die reisen alle halt ein Jahr, die haben Zeit... ) und dann wars uns zu spät. Haben uns dann noch mit Sarah am Hafen getroffen, uns ein Eis geholt und in den botanischen Garten gelegt und sind dann zurück gelaufen. War so unglaublich warm einfach. Es war echt ne Wohltat, dann im klimatisierten Supermarkt einzukaufen, weil wir abends einen großen Salat machen wollten. Saßen dann ein Weilchen aufm Rooftop abends, sehr angenehm, aber die müssen um 10pm zu machen leider.


Sind dann mit 8 Mädels ins „Ivys“ so einen superschicken Club gefahren, so quasi das P1 Sydneys. Sehr coole Location! 5stöckig mit Pool und in er Mitte ist das Gebäude offen, so dass die Tanzfläche, die auf der unteresten Ebene ist, quasi open air ist! War echt toll! Und es war ne saulange Schlange, aber wir sind rausgewunken worden (die zwei Mädels mit denen ich im Taxi war) und durften über den VIP Eingang ein. Warum auch immer. Aber war cool. 30 Dollar Eintritt gespart und wir konnten auch in der VIP Area rumhängen, aber da waren nur so 19 jährige „Was kostet die Welt“ Aussies. So kleine Jungs mit hochgeklappten Kragen. Na ja, haben viel getanzt und uns zumindest nicht einen Drink selbst kaufen müssen


So, ich lauf jetzt mal an den Hafen, Annette sehen!
Ich grüße euch!

2 Kommentare 25.1.09 01:00, kommentieren

Wer die Wahl hat, hat die Qual

Hach, man hats nicht leicht… Quäle mich weiterhin mit dem Luxusproblem, mich nicht entscheiden zu können, wo ich zuerst hinreise und wo ich wie lange bleiben soll etc. Bekomme so viele Tipps, die mich eher verwirren, weil jeder was anderes sagt und ich einfach das Gefühl hab,  ich muss ein Jahr bleiben, damit ich alles sehen kann.

Also das Aquarium gestern war ganz cool, aber jetzt auch nicht sooo toll. Es gibt zweimal so Röhren, wo man dann quasi durch das Aquarium durchläuft. Einmal mit Haien und Rochen und einmal mit schönen Fischen. Da war aber megaschlechte Luft drin und da ich auch ein wenig...äh…verkatert war, hab ich da echt Beklemmungen bekommen. Zumal ich ja auch „Der weiße Hai 3“ gesehen hab, wo so ein Viech im Aquaworld dann durch das Glas durchbricht, weil es böse ist. Und das Bild hatte ich immer vor Augen. Und vor allem wars ne doofe Idee, da hinzugehen, bevor ich am Reef schnorcheln will. Jetzt, wo ich gesehen hab, was es da alles für Viecher gibt, hab ich ja eher mehr angst als weniger. Vor allem, wenn man dann die Stories von den anderen hört, die Haie gesehen haben oder dass man so Schutzanzüge tragen muss, weil es so Quallen gibt, die zwar ganz klein sind, man aber sofort tot ist, wenn sie einen berühren…aah. Ich hab doch eh angst vor Fischen, ich Feigling 

Gestern Abend haben wir dann mit acht Leuten, die außer mir alle schon recht lange weg sind (zum Teil ihren (echt guten) Job daheim gekündigt haben, um ein bis zwei Jahre auf Weltreise zu gehen (So nach dem Motto, ich hab 14 Stunden jeden Tag gearbeitet, da hab ich gedacht, jetzt muss ich mal leben)) und daher Bock auf „Futtern wie bei Muttern“  hatten, gekocht. Daher haben wir Züricher Geschnetzeltes (unter der Anleitung von zwei Schweizerinnen) gemacht,  nicht so mein Fall, aber mit so vielen zu kochen war lustig. Haben dann bis zwei Uhr einfach vorm Hostel gesessen und gequatscht, war sehr nett. Langsam kennt man echt alle. Hab mich dann auch nicht mehr aufraffen können, zu der australischen Bekannten zu gehen, die war im Hafen aus und ich hätte mal echte Aussies getroffen. Nun gut.


Jetzt bin ich mit vier Leuten um halb elf zum Frühstück verabredet und dann gehen wir endlich in den Zoo. Will ich ja seit Tagen, aber nun geht endlich jemand mit, denn allein Zoo find ich doof. Und heute Abend machen wir „Hostel-Party“ und wollen dann mal richtig schick wegehen, also nicht in eine Backpackerkneipe. Toll, kann ich also mal wieder die High Heels auspacken.

So, ich kümmere mich jetzt mal um Flüge und Hostels (wer von euch schon in Australien war: her mit Tipps: Airlie Beach weiß ich schon was, aber wo soll ich in Byron Bay hin?) Man hat mir auch echt nochmal den Kakaku Nationalpark im Norden ans Herz gelegt. Da ist eh grad Regenzeit, aber ich könnte im Mai dann nach Darwin fliegen und mir das nochmal 3-4 Tage anschauen. Ostküste sagen alle, sei zwar nett, aber es sind halt alles „Badeorte“. Der wahre Charme Australiens ist eher die Westküste und das Outback und so. Denn Strand ist ja irgendwie immer Strand.


Ich denk an euch und sende euch Sonne und Wärme!!

24.1.09 00:13, kommentieren

On the sunny side of OZ

Ich hab bis 10 Uhr geschlafen!! Strike! Mag aber auch daran liegen, dass ich erst um sechs im Bett war. Um zehn hatte unser Zimmer dann aber die 40Grad Schallmauer durchbrochen und ich musste aufstehen. Es ist so heiß heute, dass alle zu lethargisch sind, was zu tun. An den Strand kann ich nicht, denn mein Sonnenbrand würde mir das nicht verzeihen. Sitze grad im Cafe ums Eck und gehe entweder gleich mit meiner Mitbewohnerin Feli ins Aquarium oder allein ins Australian Museum, mal was über die Geschichte der Aborigines und so lernen und außerdem ist das diese „Wildlife Photographer oft he Year“ Ausstellung.

 

Will grad ein wenig die weitere Reise plane, aber die Möglichkeiten erschlagen mich. Zum Ayers Rock kann man mit Quantas von Melbourne aus viel besser fliegen, daher überlege ich, das vielleicht während des Praktikums mal von Fr-So zu machen und mir jetzt mehr Zeit für die Ostküste zu nehmen. Byron Bay will ich jetzt dann doch auch auf jeden Fall mitnehmen. Mann!! Ich hasse so viele Möglichkeiten. Ist sooo schwer, sich zu entscheiden. Aber haben so ein Backpackerreisebüro gegenüber dem Hostel, sollte mich vielleicht mal beraten lassen und man kann auch so 10 Tage Packages buchen und so. Das ist vielleicht besser.

 

Bin gestern dann noch mit Max in den Hafen gelaufen und hab dort endlich mein „Kaffee vor Harbour Bridge“ Foto machen können. Bin dann mit dem Bus zu Annette und sie hat mir ihre neue schöne Wohnung, den Campus und ihr altes College gezeigt. Sie lebt in Newtown, dem Univiertel und es ist echt süß da. Viele kleine Buchläden, Plattenläden und eben nicht so große Ketten. Die Uni erinnert mich an Hogwarts  Alles so wie Schlösser und Burgen. Sehr, sehr schön!!! Sind dann zu ihrer besten Freundin aus Tasmanien, die in einer Wg in einem total süßen Häusschen mit Garten wohnt und wir haben sehr lecker Hühnchen und Salat gekocht(und die hatten Chips mit Limone/Schwarzer Pfeffer Aroma. Kann man sich schwer vorstellen, aber sooo lecker!!!) und im Garten gesessen und (englisch) geredet.

War sehr, sehr nett! Waren dann vom rumlaufen und so müde und ich bin dann so gegen halb zwölf zurück am Hostel gewesen. Dort saßen dann grad 10 Leute, die auf dem Weg in die „World Bar“ bei uns ums Eck waren, also hab ich mir ein Bier geschnappt, kurz geduscht und bin kurzerhand mal mit. Die Bar war voll lustig, dreistöckig, mit Balkonen und Veranda und Kronleuchter und Schnapps gibt’s dort aus Teekannen!!! Sind auch viele Australier da und die sind glaub ich arg auf Backpacker(innen) Fang. War aber mal cool mit echten Australiern zu reden, auch wenn sie zum Teil etwas anstrengend waren. War dann letzlich um 6 Uhr im Bett, aber es war ein sehr lustiger Abend!!! Fühl mich echt immer wohler hier! Will gar nicht weiter ziehen….ins Unbekannte. Aber ich werde mir da jetzt mal ernsthaft Gedanken drüber machen, wann ich was mache.

 

Ich grüße euch herzlichst

 

Tina

 

1 Kommentar 23.1.09 03:25, kommentieren

Schlaf wird überbewertet

Also Schlaflosigkeit ist ja irgendwie auch super, man hat so viel vom Tag! War wieder um sieben anderthalbstunden Joggen und hab mir den Botanischen Garten und den Hafen im Morgenlicht angeschaut. Und dass, obwohl ich gestern sogar mal ein bisschen „feiern“ war. Aber der Reihe nach.

War gestern dann Max am Bondi Beach und wir waren ein wenig enttäuscht. Ja, es ist ein Strand und ja er ist schön, aber was ist das Besondere daran, so dass er weltberühmt ist? Es waren sogar ein paar Surfer da, hauptsächlich Kinder, aber ansonsten ist da nichts Spezielles. Haben dann zwei Stunden dort gelegen und waren im (sehr kalten) Wasser. Mussten dann beide aus der Sonne und sind den Küstenwalk nach Coogee Beach gelaufen. Sehr schöne Ausblicke! Also mit der Sonnencreme hab ich ja so meine Probleme: Da wo ich mich dick einschmiere, bleibe ich weiß, die Stellen, dich ich vergessen, sind knallrot. Ergibt ein extrem attraktives Muster wie ihr euch vorstellen könnt. Und mein Gesicht ist immer noch blass, weil ich es ordentlich eincreme. Brauch mal ne 15er Creme oder so, eine die braun macht und nicht rot weiß gescheckt Sind dann grad zurückgefahren, haben uns Sushi geholt (total günstig hier) und auf dem Rooftop gegessen bis es anfing zu Gewittern. War aber eigentlich ganz gemütlich, so dass wir ein Nickerchen gemacht haben (bevor hier Missverständnisse auftauchen: jeder in seinem Bett versteht sich). Hab aber in der Tat mal den ganzen Tag englisch gesprochen! Max ist Engländer, hat in Mailand Finance studiert und jetzt in London als Bänker gearbeitet. Wegen der Weltwirtschaftskriese hat er seinen Job bei der Deutschen Bank verloren und ist stattdessen auf Weltreise gegangen. Von Moskau mit der Transibirischen Eisenbahn in die Mongolei, durch diverse asiatische Länder und nun Australien. Eigentlich wollte er noch einen Monat nach Neuseeland, aber das Pfund ist zur Zeit so schlecht, dass er im letzten halben Jahr 25% seines Vermögens durch die Inflation verloren hat und früher zurück muss. Wir haben echt Glück mit dem Euro, für uns ist Australien so günstig (z.B. kostet selbst bei Starbucks der Kaffee, der bei uns 3 Euro kostet, 3$ (=1,55 euro)


Mein englisch wird auch langsam besser. Dachte bis jetzt, es sei die größte Herausforderung, jemandem auf englisch zu erklären, was ich während des Praktikums machen werde (bei Radio denkt jeder nur an moderieren, aber erklär mal redaktionelle Arbeit und „Beiträge“ auf englisch) und was ich genau beruflich machen will, aber noch schwieriger ist es, über die Weltwirtschaftskrise zu reden. Kann ich ja noch nichtmal auf deutsch

Hab mich dann um halb sieben mit Annette getroffen und wir waren schön  schick essen hier bei mir im Viertel. War sehr nett, haben viel gequatscht, Cocktails getrunken und waren um halb elf todsterbensmüde. Bin dann wieder zum Hostel und wollte grad ins Bett, da haben mich dann zwei Jungs überredet, mit ihnen noch kurz ein Bier trinken zu gehen. Der eine hatte Geburtstag (20, wie süß….) und keiner wollte mit ihm feiern gehen. Also bin ich mit den beiden mit und wir sind in die Disco am Platze. Na ja, hab mal wieder gemerkt, dass man nicht weggehenm sollte, wenn man eigentlich keine Lust hat. Ich war mit Abstand die älteste Frau in dem Schuppen. Hab dann mal 2 Stündchen andstandshalber meinen booty zu Jean da Paul geshaket und  mir das seltsame Verhalten geschlechtsreifer Backpacker zur Paarungszeit angeschaut. War eigentlich ein ganz netter Laden, aber halt irgendwie abifahrtmäßig. Da muss man in Stimmung zu sein und ich war totmüde…Hab aber bis eins ausgehalten und gehofft, mal länger schafen zu können…aber Pustekuchen! War wieder um sechs wach.

Gleich lauf ich mit Max in den Hafen, er war noch nicht da und ich fahr denn in den Zoo rüber (dafür konnte ich ihn aus unerfindlichen Gründen dann nicht begeistern) und fahre dann nachmittags zu Annette ins Univiertel und sie zeigt mir dort ein bisschen alles.

Im Zimmer sind wir jetzt zu viert und die sind alle voll nett und das eine Mädel hat auch ein Auto und wir wollen die Tage dann auch mal einen Ausflug machen.

 Langsam bekomme ich Freizeitstress  Wollen heute Ausgehen und jetzt muss ich versuchen, Annette und ihre Mädels, "mein" deutsches Pärchen", meine Mitbewohner und das Mädel von der Schaaffarm, das seit heute wieder in Sydney ist, unter einen Hut zu bekommen. Aber das wird schon! Würde sehr gerne mal Darling Harbour bei Nacht sehen! Ansonsten hab ich das Gefühl, dass ich endlich angekommen bin und einfach "bin". Wisst ihr, was ich meine? Irgendwie fällt die Anspannung der letzten Monate von mir ab, die ja dann doch irgendwie dank Magisterarbeit da war und die ja auch immer unter dem Stern  "Bald bin ich ja eh in Australien und wie wird das wohl" standen. Nun bin ich hier und das ist auch gut so Das ist ein schönes Schlusswort für heute, will jetzt endlich los, nur dummerweise kommt Max nicht ausm Internetcafe zurück und ich hab seine Nummer nicht. Ob ich allein loslaufe...sonst lohnt sich das mit dem Zoo bald nicht mehr.

Ich grüße euch herzlichst!!
Tina

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